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Wochenrückblick Nr. 73 vom 27.07.2008
Geschrieben von Thzamus, am Samstag, 26. Juli 2008
Favoriten 10

Heute wird es wirtschaftlich!
  • Obamas "Jahrhundertrede"
  • Wirtschaft Teil 1 - Fannie Mae und Freddie Mac
  • Wirtschaft Teil 2 - Ausblicke und trübe Aussichten
  • Serbiens Kniefall vor der EU 
Musikalisch wie immer ein hoffentlich bunter Mix. Zu hören u.a.: Absurd und Frank Rennicke.
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Endlich! Die U-Bahn-Schläger sind verurteilt!
Geschrieben von Oberfranke, am Dienstag, 8. Juli 2008
Favoriten 24

Vieleicht geht es aufwärts für Deutschland, vielleicht ist es aber wieder nur ein Urteil das später nicht medienwirksam in der Berufung auf weitaus weniger herabgestzt wird...

Spyridon L. und Serkan A. - wir errinnern uns: die U-Bahn-Schläger von München - müssen für achteinhalb und zwölf Jahre hinter Gitter.
Das Urteil lautet auf versuchten Mord. Zwölf Jahre für den türkischstämmigen Serkan A. nach Erwachsenenstrafrecht, achteinhalb Jahre für den Griechen Spyridon L. nach Jugendstrafrecht.
Ihre Anwälte empören sich natürlich: "Das Gericht habe ein Exempel statuiert!"

Ja, ist doch richtig!?!

Die Verteidiger überdessen hatten auf gefährliche Körperverletzung plädiert, höchstens vier Jahre für Serkan A. und eine "angemessene Jugendstrafe" für Spyridon L. verlangt.
Das Gericht wertet den Überfall als "außergewöhnlich" und "niederträchtig". Richter Reinhold Baier (vieleicht sollte man sich den Namen merken - wer weiß wie lange es den Richter oder gar Menschen Reinhold Baier noch gibt) hält in der Urteilsbegründung den beiden U-Bahn-Schlägern noch einmal ihre Tat vor. Wie sie an jenem 20. Dezember ziellos durch München zogen, Bier tranken und Streit suchten und irgendwann auf Hubert N. traffen.
Den 76-jährigen pensionierten Lehrer. Ihr Opfer.
Der sie nur aufforderte, das Rauchen zu unterlassen und daraufhin von Spyridon L. als "deutsches Schwein" bepöbelt wird. Wie sie ihn hinterrücks niederprügelten, in der U-Bahn-Station Arabellapark.

Es sei eine "nicht zu übertreffende, von roher Gesinnung geprägte Attacke" gewesen, sagt Richter Baier. Beide hätten tödliche Verletzungen ihres Opfers "zumindest billigend" in Kauf genommen. Das Plädoyer der Verteidiger auf eingeschränkte Schuldfähigkeit durch Alkohol bei beiden Tätern weist Richter Baier zurück: Es habe "keine forensisch relevante, alkohol-toxische Beeinflussung" gegeben.

Desweiteren habe kein Zeuge "auffällige Ausfallerscheinungen" bei A. und L. beschrieben, beide hätten keine wirklichen Erinnerungslücken gehabt. Baier schließt aufgrund der Gutachten ebenso "eine krankhafte seelische Störung, Psychose oder Schwachsinn" aus.

Zwar habe Serkan A. einen niedrigen Intelligenzquotienten, "dieser allein aber begründet keinen Schwachsinn". Auch die Forderung der Verteidigung, man möge noch das mildere Jugendstrafrecht auf den "Heranwachsenden" Serkan A. anwenden, findet bei der Kammer kein Gehör. Man habe Erwachsenenstrafrecht angewendet, denn A. sei "kein Heranwachsender, der noch prägbar ist". Sein Persönlichkeitsbild zeige "eine festgefahrene Neigung zu delinquenten Handlungen", so Baier.

Die Glaubwürdigkeit Hubert N's. in dieser Sache wurde natürlich auch hart angegriffen.
Die Verteidigung brachte folgende Verleumndung hervor:

Zitat:
Hubert N. sei in seiner Zeit als Lehrer einmal ins Klassenzimmer gekommen, "es ging um Hitzefrei. Beim Rausgehen hat er kurz in die Hände geklatscht und gemeint: 'Das ist aber eine schlechte Akustik hier. Wir müssen ein paar Neger in die Ecke stellen!" Soweit die aus einer Zeitung zitierte Schilderung eines angeblichen Zeugen
Unterdessen drängelt auch die Politik mit ins Rampenlicht: Den U-Bahn-Schlägern droht angeblich die Abschiebung...

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) meinte zur "Bild"-Zeitung:
"Für mich ist ganz klar, dass sie ausgewiesen und nach Verbüßung der Haftstrafe auch abgeschoben werden müssen. Es würde niemand verstehen, wenn Ausländer, die eine derartige Brutalität an den Tag legen, weiter in Deutschland bleiben könnten."

Doch, natürlich! Was uns unsere Politik beschert ist dem Durchschnittsdeutscchen doch längst kein Sterbenswörtchen mehr Wert...


Zusammenfassung unter zuhilfenahme vom Spiegel
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Wochenrückblick 71 vom 06.07.2008
Geschrieben von Thzamus, am Sonntag, 6. Juli 2008
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Allzeit einen guten Tag in unserem bescheidenen unwissenden Leben. Die Unwissenheit, darüber kann es keinen Zweifel geben ist nicht nur ein sanftes Ruhekissen, sondern auch bei allzu großem Ausmaß eine echte Gefahr in dieser immer schnelle, immer kompakter und komplizierter werdenden Welt.

Und gegen diese Unwissenheit zieht Radio DieStimmeDeutschlands allsonntäglich ins Feld.

Und damit herzlich willkommen zur neusten Ausgabe des DSD-Wochenrückblickes. Wir schreiben den 06. Juli 2008 und somit seine 71. Auflage.

 

Auch in dieser Woche bemühe ich mich einen munteren Spagat zwischen Lyrik, Geschichten, Nachrichten und abwechslungsreicher Musik zu finden.

 

Eine Nachricht, die uns in den letzten Monaten immer öfter über den Weg lief, erreichte uns auch in dieser Woche. Die Angst vor dem Verlust der Demokratie und das Gespenst der Ungewissheit, was dagegen zu tun sei.

Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit sind vertraute Stichwörter. Ein Drittel der Deutschen hat das Vertrauen in die Demokratie als politisches System verloren. Im Osten ist gar jeder Zweite demokratiemüde. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), über die der "Tagesspiegel am Sonntag" berichtet hat. "Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet", wurde Frank Karl von der FES zitiert.

 

Der wachen Beobachter wird schon in der nahem Vergangenheit bemerkt, wie das Stichwort Demokratie in den Medien immer öfter, an allen möglichen Stelle in den öffentlichen Diskus eingebracht wird, als müsse allein das Wort präsent gehalten werden.

Das spräche dafür, dass die deutsche Bevölkerung und ihre Mitbewohner tatsächlich eine Skepsis gegen das politische System der Bundesrepublik hegen. Ganz ungeachtet des Argumentes, dass sich diese BRD-Demokratie kaum mit anderen demokratischen Arten vergleichen ließe, da dieses dem gemeinen Bürger gar nicht in den Sinn käme, machen sich immerhin auch Zweifel daran breit, inwieweit solche Erhebungen überhaupt aussagekräftig sind.

Wenn auf der einen Seite die Menschen die deutsche Demokratie minder achten, was tun sie stattdessen? Sie orientieren sich offenkundig nicht hin zu politischen Alternativen die gegeben sind oder sie suchen sich auch keine neuen. Sie tun nichts, sie fluchen, schimpfen du jammern nur. Dafür gibt es einige Gründe, denen ich gerne vorher einige Beispiele für sogenannte Demokratieferne vorausschicken möchte.

Nicht zur Wahl zu gehen verändert die Situation eben auch nicht, nur dass es der fadenscheinig legitimierten Regierung nur noch leichter fällt sich feiern zu lassen.

Unter den Demokratiefernen finden sich besonders viele, so sagt die Studie, die sich selbst als abgehängt oder arm betrachten, etwa Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger. "Aus persönlichem Misserfolg wird Staatsferne", urteilte Karl. Die Distanz zur Demokratie reiche aber weit über diese Gruppe hinaus.

Nur noch 62 Prozent der Bürger fühlten sich gerecht behandelt, während jeder Vierte (26 Prozent) sich ausdrücklich beklage und sich ungerecht behandelt fühle, zitierte das Blatt aus der Studie. Dadurch leide auch der Glaube an eine bessere Zukunft. Nur 31 Prozent gingen noch optimistisch in die kommenden Jahre. Der Rest fürchte, finanziell und gesellschaftlich abzurutschen.

Hieran ist zu sehen, dass es eben nicht die fundamentalen Themen sind, die Zweifel der Bevölkerung an der Demokratie erwecken, sondern reine persönliche Aspekte, die sehr wohl wichtig sind, aber auf ein ganzes politisches System bezogen kaum ausreichend sein dürften.

Liefe die Demokratie, wie zu Beginn der Bundesrepublik noch ausreichend gut und gäbe den Menschen auch nur die leiseste Hoffnung auf ein „vorwärts gehen“, so sähe die Demokratiezufriedenheit sogleich besser aus.

Zeit zu frohlocken wäre es erst dann für eine politische Alternative, wenn jetzt eine praktikable Alternative Lösungen anbieten könnte. Lösungen für eine Demokratie, die die ältesten Staatsphilosophen sich im Grabe umdrehen lassen würden, wenn ihnen ihre Gegenwart bekannt wäre. Jean-Jaques Rousseau hat zu einer solchen Demokratie einmal gesagt, dass jene nicht mehr sei als eine Aristokratie mit steigender Vermengung von Souverän und Exekutive, die zweifellos zum Tod des politischen Körpers führen müsse. Wohl denn…

 

Aus meiner Plattesammlung ist mir soeben die vorletzte Halgadom Scheibe „Sturmwoge“ in die Hände gefallen, aus der ich euch nun das Stück „Neuer Adel“ spielen möchte.

Im Verlauf der Sendung wird auf speziellen Wunsch eines neugewonnenen Hörers einiges mehr von Halgadom zu hören sein.

 

Halgadom – Neuer Adel

 

In dieser Sendung startet Radio DieStimmeDeutschlands den Versuch für eine neue Sendereihe, für ein neues Sendekonzept, dass euch, liebe Hörerinnen und Hörer, maßgeblich an der Sendeplanung und dem Inhalt unserer Berichterstattung involvieren sollen.

Radio DSD wird, bei genügend Zusprache, möglichst jede Woche ein kontroverses Diskussionsthema in den Raum stellen und seinen Zuhörern die Möglichkeit geben sich dazu bis zur kommenden Woche zu äußern. Die Antworten, Anregungen und Gedanken zu diesem entsprechenden Thema können gern in ihrer Länge, Ausführlich- und Tiefgründigkeit variieren. Die besten Einsendungen werden in die Sendung aufgenommen, diskutiert und anderen Meinungen gegenübergestellt.

So geht mein Aufruf an euch Hörer da draußen im Land. Nehmt euch in der nächsten Woche einmal 10 Minuten Zeit, macht euch Gedanken und teilt sie mir mit.

Eure Einsendungen nehme ich unter der E-Post Adresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst sowie in meinem privatem Postkasten im Thiazi-Forum und dem Forem des „Nationalen Netzes“ www.forum.nationales-netz.com entgegen.

Eure Einsendungen werden vertraulich behandelt und werden auf Wunsch nach Auswertung durch den Moderator aus dem Postkasten entfernt.

 

Das Thema für die nächste Woche soll sich mit dem Diskus um die „Sterbehilfe“ und ihr Für und Wider beschäftigen. Ist Sterbehilfe sinnvoll oder verabscheuungswürdig?

Wohl an, nun seit ihr einmal am Zug. Ich erwarte eure Zuschriften so gleich unter der E-Post-Adresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst oder in den Postkästen des Thiazi-Forums und des Forum Nationales netz.

 

Es folgt nun eine musikalische Perle aus dem bereich des Neofolk. Die großartige Gruppe Empyrium schuf mit ihrem letzten Werk „Weiland“ vor  Jahren eine musikalische Traumreise sondergleichen. Aus diesem Werk hören wir nun das Stück „Fortgang“.

 

Empyrium - Fortgang

 

Und es wird uns auch in dieser Woche nicht loslassen: Der EU-Vertrag. In dieser Woche musste sich bestimmt manch einer das Lachen verkneifen, als er die Schlagzeilen der Woche zu Gesicht bekam.

Nachdem die Iren in ihrem Volksreferendum den EU-Vertrag abgelehnt haben und von überallher mit Schimpf und Schande, Drohungen und erneuter Anbandelung überhäuft worden sind, so erschien es doch die ganze Zeit über, als ob nur die bösen Iren der EU ein Schnippchen geschlagen und das wundervolle Vertragswerk von Lissabon null und nichtig gemacht haben.

Doch plötzlich erschallen in dem Windschatten der grünen Insel weitere zweifelnde Stimmen.

Polens Staatspräsident Lech Kaczynski, der sich ansonsten nur mit antideutscher Rede bemerkbar macht, möchte nun auch die Ratifizierung des europäischen Grundlagenvertrages stoppen.

Nach der gescheiterten Volksabstimmung in Irland sei der Vertrag derzeit "gegenstandslos", sagte Kaczynski laut Nachrichtenagentur AFP der Zeitung "Dziennik". Es sei schwer zu sagen, wie es mit dem Vertrag von Lissabon nun weitergehe. Die Behauptung, die EU könne ohne den Reformvertrag nicht weiterexistieren, sei aber "nicht seriös", sagte Kaczynski.

Zuvor hatte bereits Bundespräsident Horst Köhler mitgeteilt, die Ratifikationsurkunde zum Vertrag von Lissabon vorerst nicht zu unterzeichnen. Er wollte zunächst eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Klagen des CSU-Politikers Peter Gauweiler und der Bundestagsfraktion der Partei "Die Linke" gegen den Vertrag abwarten. Ein Termin für ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht noch nicht fest.

Laut Präsidialamt beruht die Entscheidung Köhlers aber auf keinen inhaltlichen Zweifeln am Vertrag von Lissabon. Mit dem Ergebnis von Köhlers Prüfung des Gesetzes habe die Entscheidung nichts zu tun, hieß es. Bundestag und Bundesrat hatten das Gesetz zur Ratifizierung des Vertrags von Lissabon im Frühjahr mit der nötigen Zweidrittel-Mehrheit verabschiedet. Damit es in Kraft treten kann, muss es der Bundespräsident noch unterzeichnen.

Der stellvertretende NPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Johannes Müller hat sich wie folgt dazu geäußert:

„Es ist besonders interessant, daß Köhler seinen Schritt damit begründete, daß er dem Urteil über den beim Bundesverfassungsgericht vorliegenden Antrag auf einstweilige Anordnung auf Nicht-Unterzeichnung des EU-Reformvertrages nicht vorgreifen wolle. Der Antragssteller ist bekanntermaßen der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler, dessen Anwalt wiederum ist Professor Karl Albrecht Schachtschneider, der als von der NPD-Fraktion benannter Sachverständiger schon im September 2005 bei einer von den Nationaldemokraten beantragten Expertenanhörung die EU-Verfassung als grundgesetzwidrig bezeichnete.“

Es gilt: Der Ire sagt: „Ich mag nicht“, Köhler sagt: „Ich darf nicht“ und der Pole sagt: „Ich will nicht!“. Wenn in Kürze noch der Tscheche hinzukommt, wird es ein lustiges Ränkespiel vor und hinter den Kulissen.

 

Nun zurück zu unseren Freunden von Halgadom. Aus dem neuen Album „Heimstatt“ erklingt für uns nun zart und zerbrechlich das Stück „Eisblume“ und im Anschluss sogleich das Stück „Sonnentod“ aus dem zweiten Werk dieser Gruppe „Verdunklung des Göttlichen“.

 

Halgadom – Eisblume

Halgadom – Sonnentod

 

In unseren Kategorien „völkisches“ und „Autorenlesung“ trage ich euch nun im Folgenden einen Auszug aus dem Werk „Der Glaube der Nordmark“ des deutschen Dichters Gustav Frenssen vor, der sogleich beides abdeckt.

Er ist sowohl ein Anrufung von innerer Göttlichkeit, als auch eine interessante Lektüre für stolze Seelen.

Ich lese nun die Gedanken Frenssens im Bezug auf „Gott und Mensch“. Das folgende Stück „Von Gott und Mensch“ ist in vergleichender thematischer Form aufgebaut.

 

Von Gott und Mensch

 

Der christliche Glaube sagt: Mit der gottfernen, verlorenen Welt ist der Mensch verdorben und verloren. Der Glaube der Nordmark sagt: Mit der Welt, die Gottes leib und Seele, Wille, Kraft, Leid, Dünkel, Licht und Liebe ist, ist der Mensch eben dasselbe: Gottes Leib, Seele, Wille, Kraft, Leid, Dünkel, Licht und Liebe.

Der christliche Glaube sagt: Der Mensch ist hier auf Erden, in Leib und Seele, gleich wie in einem Kerker, und zwar, nach seinen Sinnen und Bedürfnissen, in einem schmutzigen. Der Glaube der Nordmark sagt: Der Mensch wie er ist, leiblich-seelisch, als ein Wesen und Teil des Alls, Gottes, ist ebenso wie Baum, Blume, Tier, von Kräften, Vergänglichkeit, gnaden und Qualen Gottes durchströmt, und um solchen Wesens willen, dazu als das höchste seiner Wesen bestimmt, und nach seinem Gemüt verpflichtet, gerichtet und begabt, gottsinnig, gottbunt und gottfroh, gottstolz, gottgut und gottsterbend zu leben.

Der christliche Glaube sagt: Der Mensch ist von Natur sündig, verdorben, ein kläglich Gemächer, und bleibt so in alle Zukunft; da ist kein Fortschritt. Der Glaube der Nordmark sagt: Es ist in und mit den Menschen aller Fortschritt gegeben. Er soll weit fortschreiten; und er ist auch dabei fortzuschreiten.

Der christliche Glaube sagt: Jeder Mensch ist Erbe. Sein Erbe ist Verderbnis. Er ist durch und durch verderbt, zum Guten unfähig. Der Glaube der Nordmark sagt: Jeder Mensch ist Erb. Da er ein Teil des Alls, Gottes, ist, ist sein Erbe göttlich. Er soll ein Freund und Mithelfer Gottes sein und kann es auch.

Der christliche Glaube sagt: Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Der Glaube der Nordmark sagt: meine Seele wollte Deine Freundin sein von Jugend auf und war es meistens. Wer sie es nicht, so weinte sie.

Der christliche Glaube sagt: Die Erde ist ein Jammertal; je eher, desto besser aus dem Leben ins Himmelsreich. Der Glaube der Nordmark sagt: Die Erde ist das leben ist uns die gottgewollte Form, in gutem und bösem, freiwilligem, gottwilligen Leben das Göttliche sowohl zu genießen, wie zu wirken, wie zu leiden.

Der christliche Glaube sagt: Der Mensch der Nordmark sind vom christlichen Glauben abgefallen; und das ist das Werk des Teufels. Der Glaube der Nordmark sagt: Warum und wie sollte Gott es dulden, dass der Teufel solch Werk tue? Ist er denn mächtiger als Gott? Daß die Nordmark seit zweihundert Jahren vom christlichen Glauben abgefallen ist, kommt daher, dass er uns niemals gemäß war, und dass er alt und welk geworden ist.

 

Falkenbach – Vanadis

Das war Falkenbach mit dem Stück „Vanadis“.

 

Der Mensch lebt in seiner ganz eigenen Lichtwelt, seinem ganz eigenen Universum. Er spricht nur immer davon, dass es auch noch genug außer ihm gäbe, doch erhält sich nicht daran.

Wenn sich die menschliche Gesellschaft, das menschliche Zusammenleben einen Knicks erhält, sich wandelt und verändert, so wird der Mensch sogleich behaupten, dass sich die Welt verändert habe, aber nicht, dass nur seine Welt einer Wandlung unterzogen wurde.

Dies verstellt uns zu oft und zu gerne den Blick auf das Wesentliche.

 

Nun folgt Antonio Vivaldis Flötenkonzert "La tempesta di mare". Viel Vergnügen ihr lieben Freunde klassishcer Musik“

 

Vivaldi

 

Nach dem verklingen der letzten Töne hat auch dieser Wochenrückblick sein Ende erreicht.

So liegt nun die Hoffnung bei mir, dass euch auch das diesmalige Machwerk zugesagt hat und ihr euch fleißig an unserer Stimmensammlung bzgl. Dem Diskus um die Sterbehilfe beteiligt und ich alsbald einige Zuschriften in meinen Postfächern vorfinden kann.

Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen und freundlichsten Grüße!


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Radio DSD ist weiterhin auf Sendung
Geschrieben von Thzamus, am Donnerstag, 26. Juni 2008
Favoriten 24

Nachdem Radio DieStimmeDeutschlands am letzten Wochenende nicht wie gewohnt einen Wochenrückblick austrahlen konnte, liefern wir sogleich einen Rückblick für die letzte und die aktuelle Woche.

 Radio DieStimmeDeutschlands wird über kurz oder lang weitere Entwicklungen durchleben. Unser Auftrag bleibt der selbe: Aus unserer Welt, für unsere Welt. Aus der Bewegung, für die Bewegung.

 Bleibt uns treu!


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Sendemanuskript Wochenrückblick Nr.66 vom 18.05.2008
Geschrieben von Administrator, am Sonntag, 18. Mai 2008
Favoriten 36

Heil euch liebe Kameradinnen und Kameraden !

Herzlich Willkommen hier auf Radio Die Stimme Deutschlands, dem nationalen Rundfunkprogramm direkt aus dem Nationalen Netz. Wir berichten für euch, hart aber fair, gelassen und zupackend, kaltblütig und unbestechlich. Auch wenn sich das Wetter diese Woche der schlechten Konjunkturlage in der BRD angepasst hat, so wollen wir trotzdem frisch ans Werk gehen. Was hatte der Zirkus BRD in der vergangenen Woche denn so zu bieten ? Wer unter der Oberfläche schürft, der vermochte wieder einiges zu entdecken.


Unsere Themen heute :


  • Dalai Lama in Deutschland - ein Politikum kurz vor den Olympischen Spielen ?

  • Das neue Buch von Eva Hermann ist da

  • Erneuter Ehrenmord in Deutschland – ein kommentierter Pressebericht

  • Eine Abhandlung zum Thema Bruttoinlandsprodukt aus unserer Wirtschaftsredaktion


Der Beginn unserer heutigen Sendung steht ganz im Zeichen des deutschen Arbeiters. „Brüder in Zechen und Gruben“ so lautet der erste Titel, aus der reichhaltigen Sammlung der Reichsmusikkammer.


[RMK – Brüder in Zechen und Gruben]


Der erste Bericht unserer heutigen Politreise durch den Demokratendschungel BRD führt uns in unsere Norddeutsche Redaktion zu Kamerad Thzamus, der sich für uns mit dem Besuch des Dalai Lama beschäftigt hat. Da unser Redakteur am heutigen Tage privat verhindert ist, wird die Norddeutsche Betrachtungsweiße von der bayerischen Stimme in Radio DSD verkündet.


Dalei Lama in Deutschland


Wir kennen ihn als ständig lächelnden älteren Herren aus dem fernen Osten, dessen einziges Bekleidungsstück eine rotorange Mönchskutte zu sein scheint.

Er ist der alte Mann, der Kopf der tibetischen Exilregierung, der nun kurz vor den olympischen Spielen in Peking zu deren Anlass die Blicke der Welt sich gen China richten, die Gunst der Stund benutzt um jedes Forum zu nutzen, das sich im bietet, um die Ungerechtigkeit des chinesischen Regimes zu brandmarken.

Ein ganz einfach verständlicher Vorgang, der vor allem in der Bundesrepublik Deutschland Gehör und Zustimmung findet, bezeichnender Weise aber auch jede Konsequenz vermissen lässt.

So zeigte sich Angela Merkel beim ersten Besuch des Dalei Lama in Deutschland als die mutige Frontfrau der deutschen Nation, die einmal nicht politisch korrekt handelt, nur um sich hinterher in aller Form der chinesischen Regierung zu Füssen zu werden.

Dieser Tage ist alles anders: Merkel weilt in Südamerika, der Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier hat keine Zeit für einen Termin. Ebenso der Bundespräsident Horst Köhler. So müssen die politisch gesehen kleinen Gesandten der Bundesrepublik Jürgen Rüttgers und Roland Koch herhalten, um den Mann vom Dach der Welt zu empfangen.

Darin kann ohne Zweifel eine betonte Minderachtung des Besuchs gesehen werden, so dass dieser Vorgang eine deutliche Botschaft gen China ist.

Dder Dalai Lama macht bei dem Spiel "Gute CDU, böse SPD", das in der Medienlandschaft, vor allem der Axel-Springer Journalie, breitgetreten wurde, munter mit. Es sei "sehr couragiert" von der Kanzlerin gewesen, ihn im vergangenen September offiziell im Bundeskanzleramt zu empfangen, sagte er.

Nichts Neues indes an den Fronten Chinas und Tibets. Der Dalei Lame fordert die geistige Oberhoheit. für Tibet, jedoch keine Abspaltung des Landes vom chinesischen Koloss.

Wer jedoch hinter die Kulissen blickt, der sieht, dass gerade in solchen theokratischen Gesellschaftsstrukturen eine religiöse Autonomie faktisch mit einer politischen gleichkäme, die das chinesische Regime indes nicht dulden kann. China praktiziert im Augenblick eine Phase der geduldeten Religion. Das heißt: Religion ist erlaubt, solange sie nicht dem Staate und Volke schädlich ist.

Und in diesem Gewirr der asiatischen Seele stehen einsam und verloren die Bundesrepublik und ihre Abgesandten.



Es folgt der Titel „Tätervolk City“ von Stahlgewitter

[Stahlgewitter – Tätervolk City]



Entgegen der fortwährenden Medienschelte lässt Eva Herrman, ihres Zeichens designierte Tagesschau-Sprecherin, die Finger nicht ruhen, und stellte nun ihr neuestes Buch der Öffentlichkeit vor. Das Werk mit dem Titel „Das Überlebensprinzip“ ist ein neuerlicher Angriff auf die zerstörerische Familienpolitik der BRD.


Eva Herrman steht nach wie vor zu ihren Ansichten, das eine Mutter für ihr Kind dazusein habe. "Mir geht es gut", sagt sie tapfer in die Kameras, auch wenn sie "eine nicht ganz einfache Zeit" hinter sich habe. Konkreter wird sie nicht, vage spricht sie von "Unruhen der letzten Monate". Die Presse ist allerdings heute gnädig. Keine Fragen nach den Hetztiraden der Vergangenheit, keine historischen Exkurse in die Zeit der nationalsozialistischen Familienpolitik. "Die hat gute Anwälte", raunen sich einige Kollegen zu, "da muss man vorsichtig sein."


Eva Hermann vertritt eigenen Worten zufolge, kein traditionelles sondern vielmehr ein natürliches Rollenbild innerhalb der Familie. Dafür gebe es rein biologische Gründe: Eine Hormonausschüttung sorge während der Schwangerschaft dafür, dass der Karrierewunsch in den Hintergrund trete.


Auch das neue Buch biete Angriffspunkte, räumt die ehemalige Sprecherin der "Tagesschau" ein: "So erscheint es sicher merkwürdig, dass jemand, der wie ich Karriere gemacht hat, plötzlich umdrehen möchte und in eine ganz andere Richtung weitergehen möchte."


Warum Eva Herman nach den Werken "Eva-Prinzip" und dem "Prinzip Arche Noah" nun das "Überlebensprinzip" in Interviewform nachlegt, wird einem klar, wenn man die Ereignisse der letzten Monate Revue passieren lässt. Nach der medialen Hetzjagd gegen Frau Hermann, stellten sich so manche Bürger die Frage, wo denn in der BRD die Meinungsfreiheit geblieben sei. Im Laufe dieses Falles wurde ganz deutlich offenbart, wie in der BRD mit Andersdenkenden umgegangen wird : Diffamieren, Blamieren, Unterdrücken.

Und so stellt das neue Buch Fragen, Fragen an Eva Hermann, darunter unbequeme und nicht systemkonforme Fagen. Angesichts ihrer "unliebsamen Thesen" über das natürliche Familienbild sei die "braune Keule" gegen Frau Herrman geschwungen worden.

Wie immer lies es sich auch der Stern nicht nehmen, in BRD-typischer Weise über den Fall Hermann und ihr neues Buch zu berichten. Zitat :

Das Buch sei keine Abrechnung mit der Welt, erklärt der Verlag. Doch Irrtum, Eva Herman rechnet nur allzu gern ab: So sei Alice Schwarzer, eine ihrer schärfsten Kritikerinnen, in der Kindheit von ihrer Mutter ignoriert worden und mute diesen "persönlich erlebten Muttermangel einer ganzen Gesellschaft zu", hobby-psychologisiert die Angegriffene. Kinderkrippen dienen in Eva Hermans Welt nur dazu, "kleine Kinder abzuschieben" und die Menschheit befindet sich in einem Zustand des "lesbokratischen Stalinismus", der mit Gleichstellungsgesetzen und Gendermainstreaming Unnatürliches über Mann und Frau bringe. So sollten Frauen ihre weiblichen Eigenschaften - Weichheit und Mitgefühl - abgesprochen werden, während Männer angesichts wachsender Frauenförderung ins Hintertreffen gerieten.


Da kommt Eva Herman das Geständnis eines Medienvertreter während der Präsentation gerade recht: Er habe nicht so ganz verstanden, was Gendermainstreaming eigentlich sei. Das sei ein "Verwirrspiel", ein weltweites Programm, mit dem Politiker "umwälzende Veränderungen der ganzen Menschheit" planen, klärt ihn Eva Herman auf. Gendermainstreaming schaffe die Geschlechterunterschiede ab und "entnaturalisiere" die Menschen, schimpft sie. Und wie es sich für eine ordentliche Verschwörungstheorie gehört, hat Herman "Gehirnwäsche gleichende Programme" ausgemacht und vermutet ein Kalkül dahinter, "dass es nicht jeder verstehen soll." „


Zitat Ende.

Schon interessant, wie schnell die Systemjournaille ein Urteil zu fällen vermag. Wer sich die Leserkommentare zu besagtem Artikel durchliest, erkennt aber auch, wie verloren die Stern-Redaktion mit ihrer Polemik dasteht. Die Wahrheit lässt sich eben nicht verbieten.


Weiter so Frau Hermann !



Bevor wir zu einem kommentierten Pressebericht zum Fall des erneuten Ehrenmordes kommen, erfreuen Arische Jugend unsere Ohren, mit dem Titel „Das alte Haus“ aus ihrem Album Sturmabende.


[Arische Jugend – Sturmabende]


Im folgenden ein kommentierter Bericht des FocusOnline Magazines zum erneuten Ehrenmord in Deutschland.

Zitat :

Eine 16-jährige Deutsche afghanischer Herkunft ist offenbar von ihrem eigenen Bruder in Hamburg auf offener Straße erstochen worden. Das Mädchen war in der Nacht zu Freitag mit mehreren Messerstichen getötet worden, wie die Polizei mitteilte. Ihr 23-jähriger Bruder stehe aufgrund einer Zeugenaussage unter dringendem Tatverdacht. Zunächst war er flüchtig, konnte aber nach zwölfstündiger Fahndung festgenommen werden.


Zitat Ende.


Moment. Eine Deutsche afghanischer Herkunft ? Also eine Afghanin die in der BRD wohnhaft ist ? Oder ein Deutsche mit Migrationshintergrund ? Aber ist das nicht ein Paradoxum deutscher Ausländerpolitik ? Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Eine Deutsche afghanischer Herkunft ? Was soll das sein ? Nichts halbes und nichts ganzes ? Nicht Fisch, nicht Fleisch ? Weder Käse noch Wurst ? Also laut Pass eine deutsche, laut Stammbaum eine Afghanin. Was überwiegt in diesem Falle ? Die Nationalität auf dem Pass, oder die offensichtliche unverfälschliche Abstammung ? Der Sinn dieser Augenwischerei ist offensichtlich. Indem man das Kinde nicht beim Namen nennt, soll dem deutschen Volke unterschwellig das Fremde näher gebracht werden, und eine naive Aktzeptanz der fortschreitenden Völkervermischung erzeugt werden. Wenn in Deutschland von einer gerechten Sozialpolitik die Rede ist, steht doch auch der ganze Stammtisch in den argumentativen Startlöchern ? Warum nur nicht bei einer Deutschen afghanischer Herkunft ? Schöne neue Zeit !


Zitat :


Ob es sich um einen Ehrenmord handelt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Das Motiv sei noch unklar.


Zitat Ende.


Ehrenmord ? Schon wieder so ein Paradoxum unterentwickelter Bosporuskulturen. Mord ist Mord, und per se ein in heimtückischer Absicht durchgeführter Tötungsdelikt. Wo hier die Ehre zu suchen ist, bleibt unklar. Einerseits das unbesonnene Gebaren fremdländischer Zivilheuschrecken als Ehrenmord titulieren, andererseits unsere im Felde gestorbenen Großväter als Verbrecher abstempeln. Bei Migranten schimpft sich das also Ehrenmord, während bei Deutschen stets von Familiendrama die Rede ist. Auch eine Art und Weiße, die Realität zu beschönigen.

Zitat :


Der Täter stach laut Polizei im zentralen Stadtteil St. Georg auf die 16-Jährige ein. Ihre Schreie machten demnach Anwohner und Jugendliche, die sich in der Nähe aufhielten, aufmerksam. Die Zeugen beobachteten, wie mehrere Personen vom Tatort flüchteten, und alarmierten kurz vor Mitternacht die Polizei, wie ein Sprecher sagte.

Ein Notarzt versuchte noch, die 16-Jährige wiederzubeleben, hatte aber keinen Erfolg. Das Mädchen starb noch am Tatort. Nach der Tat habe sich ein Bekannter des Bruders bei der Polizei gemeldet, der mit dem 23-Jährigen unterwegs gewesen sei und diesen der Tat bezichtigt habe, sagte der Polizeisprecher der AP.


Zitat Ende.


Interessant. Es entfernen sich also mehrere Personen vom Tatort, und plötzlich meldet sich jemand, der den Täter kennen soll ? Und der zufällig in jener Nacht mit dem Täter unterwegs war ? Nachtigal ick hör dir trapsen...


Zitat :


Am Freitagmittag nahm die Polizei den Tatverdächtigen nach eigenen Angaben in einem Stadtteil unweit des Tatortes fest. Er habe keinen Widerstand geleistet. Spätestens am (morgigem) Samstag wird er dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauerten weiter an. Die übrigen Familienangehörigen würden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Der Fall erinnert an das Verbrechen in Berlin, bei dem die Deutsch-Kurdin Hatun Sürücü am 7. Februar 2005 von einem ihrer Brüder auf offener Straße erschossen wurde, weil die Familie den westlichen Lebensstil der jungen Frau nicht akzeptierte. Der Bundesgerichtshof in Leipzig hob die Freisprüche von zwei Brüdern der Ermordeten auf, so dass der Prozess neu aufgerollt werden muss. Der jüngste Bruder ist rechtskräftig wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von neun Jahren und drei Monaten verurteilt.


Zitat Ende.


Schon wieder so eine obskure Deutsch-Kurdin. Da hat wohl jemand bei der Verkündung der Rassengesetze nicht aufgepasst. Setzen sechs ! Mal sehen, was dieses mal für ein mildes Urteil gefällt wird. Täterschutz statt Opferschutz, das ist die Devise.


[RMK – Deutschland erwache !]



Bruttoinlandsprodukt


In der Rubrik Wirtschaft wird heute die frenetisch gefeierte Steigerung des Bruttoinlandsproduktes der Bundesrepublik Deutschland ein Thema sein.

Und wie so oft muss Radio DieStimmeDeutschlands auch hier auf die Euphoriebremse drücken.

Schauen wir uns die Fakten an:

Das Bruttoinlandsprodukt legte von Januar bis März um 1,5 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal 2007 zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist das stärkste Wachstum im ersten Quartal seit Frühjahr 1996. Preis-, saison- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres 1,8 Prozent. "Die deutsche Wirtschaft hat sich am Anfang des Jahres 2008 auch bei zunehmenden Belastungsfaktoren als sehr robust erwiesen", erklärten die Statistiker. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal waren es 0,3 Prozent.


Das waren die harten Fakten. Das Bruttoinlandsprodukt ist das wichtigste Kriterium um die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft zu kennzeichnen.

Die Stärke einer Volkswirtschaft lässt sich am besten daran messen, wie viele Waren produziert und konsumiert und wie viele Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Addiert man diese Werte, ergibt sich das Bruttoinlandsprodukt als wichtigste Kenngröße der Konjunktur. Gleichsam dient im Verhältnis zur Inflation und weiteren Faktoren zur konjunkturellen Standortbestimmung.

Das Bruttoinlandsprodukt ist ökonomisch gesprochen eine „Inlandrechnung“, schließt also die Bundesrepublik als einen Wirtschaftsraum ab, ganz gleich welche Menschen und Unternehmen in ihm Tätig sind. Damit steht es im Gegensatz zum Bruttonationaleinkommen, da dieses eine „Inländerrechnung“ darstellt und die Leistungen der Staatsangehörigen auf der ganzen Welt betrachtet.


Es müssen nominales und reales Bruttoinlandsprodukt unterschieden werden. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist preissteigerungsbereinigt und gibt die tatsächlich, vergleichbare Steigerung der Volkswirtschaft an.



Das BIP kann auf drei Art und Weisen berechnet werden. Diese Arten heißen „Entstehungsrechnung“, „Verwendungsrechnung“ und „Verteilungsrechnung“.


Wir wollen uns hier einmal die Verteilungsrechnung anschauen.

Zu Beginn werden die Arbeitnehmerentgelte einer Volkswirtschaft mit den Unternehmen- und Vermögenseinkommen zum Volkseinkommen addiert.

Subventionen aller Art werden hinzuaddiert um schließlich das Nettoinlandsprodukt zu den aktuellen Marktpreisen zu erhalten. Ebenso müssen die Abschreibungen der Industrie eingerechnet werden, die schlicht und ergreifend die Abnutzungen von Hilfsmitteln wie z.B. Maschinen anzeigen.

Wir erhalten nun das Bruttonationaleinkommen und müssen, wie vorhin erwähnt nun die Einkommen „Inländer“ aus der übrigen Welt herausrechnen, um die Inlandsrechnung zu vervollständigen.

Zum Schluss müssen wir das Bruttoinlandsprodukt auf die aktuellen Marktpreise beziehen um eine Steigerung oder Senkung feststellen zu können.

Es ist zu bemerken, dass wirtschaftliche Einflüsse von Schwarzarbeit, Hausarbeit, ehrenamtlicher Arbeit, Subsistenzwirtschaft, sowie Umweltgesichtspunkte oder gesundheitliche Aspekte keine Berücksichtigung finden, finden können.


Diese Steigerung im ersten Quartal 2008 beträgt nun 1,5%. Wohlgemerkt im Vergleich zum Schlußquartal 2007. Die Gesamtsteigerung 2007 betrug jedoch 2,5%.

Nun jedoch vom stärksten Wachstum seit 1996 zu sprechen ist blanker Populismus wenn betrachtet wird, dass das BIP im Jahr 1996 im Gesamtbild nur um 0,9% im Vergleich zum Vorjahr stieg und somit das zweitschlechteste konjunkturelle Jahr nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 darstellte.

Noch populistischer mutet es jedoch an, wenn Angela Merkel sagt: "Wir werden alles, was wir den Menschen zurückgeben können, natürlich auch zurückgeben - so schnell das möglich ist", womit geplante Steuersenkungen und ebenso ein behutsames Abrücken von Finanzminister Steinbrücks Plan 2011 einen ausgeglichenen Haushalt zu erlangen.

Ja, die nächste Wahl ist nah. Da braucht es gute Nachrichten.


Soweit für heute. Grüße gehen an Thzamus und Waldtochter, an Horst Eckel und den Franken, und ein donnerndes Heil an alle Kameraden und Kameradinnen in allen Gauen des Reiches. Die verbale Watschn gibt’s heute für Erwin Huber und Oskar Lafontaine, die mit ihrer Steuerpolitik unseren Kindeskindern auch noch den letzten Cent aus der Tasche ziehen, und der virtuelle Judenstern geht diese Woche verdientermaßen an Paolo Pinkel mit seiner neuen Serie „Friedman schaut hin“


In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Eure DSD-Redaktion. Zum Abschluss einen Musikwunsch für Thzamus und Waldtochter : Sanity Soiled


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